Kleiner Schritt in Richtung Fußballstadion

10 März 2014 | Luxemburger Wort

Die nun erhaltenen 2,7692 Hektar sollen nämlich genutzt werden, um wesentliche Bausteine des geplanten Großprojekts an der Cloche d’Or bzw. im Ban des Gasperich zu errichten. Mit den neuen Grundstücken soll künftig nämlich nicht nur die Anbindung des Ban de Gasperich an die Route d’Esch gewährleistet werden, sondern auch der geplante Auffang- bzw. Park&Ride-Parkplatz und die Trasse für die Tram ermöglicht werden. Zudem sollen aber eben auch Teile des erworbenen Areals für den Bau des Fußballstadions genutzt werden.
 
Grundstücke befinden sich nicht in einer “zone verte”
 
Laut Bürgermeisterin Lydie Polfer handelt es sich bei den betreffenden Grundstücken größtenteils um „zones rurales“, lediglich ein kleiner Teil sei als „zone de loisirs et de sport“ eingestuft. Keines der Grundstücke befinde sich allerdings in einer „zone verte“, so die Bürgermeisterin, die auch nochmals betonte, dass der in diesem Kontext in der Presse kursierte und auch am Montag wieder von Rat Laurent Mosar angeführte Begriff der „zone verte interurbaine“ im Bebauungsplan der Stadt Luxemburg gar nicht existiere.
 
Dass die betreffenden Grundstücke aber umklassiert werden müssen, liegt auf der Hand. Wann diese Prozeduren unter Dach und Fach sein werden, konnte Bürgermeisterin Polfer nicht sagen. Zuerst müsse eine strategische Umweltprüfung (SUP) in die Wege geleitet werden, dies geschehe in den kommenden Monaten. Und in Anbetracht dieser schon mal langwierigen Prozedur könne sie eben kein konkretes Datum nennen, so Polfer. Die Reklassierung solle aber so schnell wie schnell wie möglich von statten gehen.