Hoffen auf ein Zeichen

6 Mai 2014 | Luxemburger Wort

Luxemburg hat schlechte Karten: Nicht einmal eine grobe Planung ist vorhanden. Und so hängt das Damoklesschwert über den Häuptern der Nationalspieler. In rund zehn Tagen will die Uefa eine Entscheidung treffen, ob die Nationalauswahl noch einmal für zwei Jahre im Stade Josy Barthel spielen darf. Was den Standort des neuen Stadions angeht, machen sich Zweifel breit, ob das Areal auf Kockelscheuer für den Bau samt Park&Ride und Centre de remisage für die Tram von der Fläche her ausreicht. Vom beigeordneten CSV-Fraktionschef Claude Wiseler darauf angesprochen, antwortete Infrastrukturminister Franois Bausch in der Chambersitzung vom 3. April, dass die Stadt Luxemburg im Besitz aller notwendigen Grundstücke und das Areal groß genug sei. Obschon der Bau in einer Grünzone geplant ist und das Areal von einem Bach durchquert wird, scheint der Mouvement cologique, anders als beim Projekt Liwingen, diesem Vorhaben gegenüber eher aufgeschlossen zu sein. Anders kann man die Zurückhaltung des Mouveco nicht deuten.