François Bausch: „Das Areal ist groß genug”

6 Mai 2014 | Luxemburger Wort

Dass das Areal sich in einer zone verte interurbaine, also in einer Grünzone befindet, und von einem Bach durchzogen ist, der im Falle des Baus umgeleitet werden muss, bereitet der Umweltschutzorganisation Mouvement écologique keine Sorgen. Was wiederum erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie der Mouveco gegen das Projekt Liwingen vorgeprescht ist, um den Bau eines Stadions samt Einkaufszentrum zu verhindern. Der Mouveco warnte im März 2009 vor einer “erneuten Beschneidung von Grünzonen”. Generell nimmt der Mouveco nun eine eher zurückhaltende und abwartende Haltung ein. So meinte Präsidentin Blanche Weber Anfang März 2014, zone verte interurbaine bedeute eigentlich “don’t touch”, man wolle aber erst noch weitere Informationen abwarten, bevor man sich dazu äußere. 2009 hörte sich das noch anders an. Zum Bachlauf meinte Blanche Weber anlässlich des Mouveco-Kongresses am 22. März 2014, eine Umleitung sei “keine ökologische Katastrophe”. Bausch erstaunt über Polemik Bausch zeigte sich während der Debatte am 3. April überrascht über die Polemik rund um das geplante Fußballstadion. Er wiegelte ab und erklärte, dass der BegrNT “zone verte interurbaine” offiziell noch gar nicht existiere. Es handle sich um einen Begriff, der im Zusammenhang mit den sektoriellen Plänen geschaffen worden sei, die am bevorstehenden 21. Mai in der Chamber vorgestellt werden, und an denen die Vorgängerregierung bereits gearbeitet habe. Den Vorwurf an die neue Regierung, Infrastrukturen inmitten einer zone verte interurbaine zu planen, lässt Bausch schon deshalb nicht gelten, weil die Vorgängerregierung in genau dieser Zone den Bau eines P&R ge Es gibt Zweifel, dass die Fläche für den Bau des Fuß ballstadions samt P&R und centre de remisage reicht Das geplante neue nationale Fußballstadion hat Potenzial, zum Politikum zu werden, wenn es das nicht längst schon ist. Die Frage, ob das alte Stadion renoviert oder doch lieber ein neues gebaut werden sollte, ist inzwischen beantwortet.
 
Doch eignet sich das Areal für den Bau eines Stadions samt Park&Ride und centre dc remisage für die Tram? Schnell wurden Stimmen laut, die bezweifelten, dass das Areal groß genug sei. Am Tag nach der Erklärung von Premierminister Xavier Bettel zur Lage der Nation, am 3. April, warf der beigeordnete CSV-Fraktionschef Claude Wiseler in der Chamber eben diese Frage auf, worauf Nachhaltigkeitsminister François Bausch antwortete: “Das Areal ist groß genug.” Bis auf kleinere Abschnitte sei die Stadt Luxemburg im Besitz aller notwendigen Grundstücke für den Bau des Fußballstadions inklusive centre de remisage und P&R mit 1500 Stehplätzen. Dass das Areal sich in einer zone verte interurbaine, also in einer Grünzone befindet, und von einem Bach durchzogen ist, der im Falle des Baus umgeleitet werden muss, bereitet der Umweltschutzorganisation Mouvement écologique kei ne Sorgen. Was wiederum erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie der Mouveco gegen das Projekt Liwingen vorgeprescht ist, um den Bau eines Stadions samt Einkaufszentrum zu verhindern. Der Mouveco warnte im März 2009 vor einer “erneuten Beschneidung von Grünzonen”. Generell nimmt der Mouveco nun eine eher zurückhaltende und abwartende Haltung ein. So meinte Präsidentin Blanche Weber Anfang März 2014, zone verte interurbaine bedeute eigentlich “don’t touch”, man wolle aber erst noch weitere Informationen abwarten, bevor man sich dazu äußere. 2009 hörte sich das noch anders an. Zum Bachlauf meinte Blanche Weber anlässlich des Mouveco-Kongresses am 22. März 2014, eine Umleitung sei “keine ökologische Katastrophe”. Bausch erstaunt über Polemik Bausch zeigte sich während der Debatte am 3. April überrascht über die Polemik rund um das geplante Fußballstadion. Er wiegelte ab und erklärte, dass der BegrNT “zone verte interurbaine” offiziell noch gar nicht existiere. Es handle sich um einen Begriff, der im Zusammenhang mit den sektoriellen Plänen geschaffen worden sei, die am bevorstehenden 21. Mai in der Chamber vorgestellt werden, und an denen die Vorgängerregierung bereits gearbeitet habe. Den Vorwurf an die neue Regierung, Infrastrukturen inmitten einer zone verte interurbaine zu planen, lässt Bausch schon deshalb nicht gelten, weil die Vorgängerregierung in genau dieser Zone den Bau eines P&R genehmigte.